Bürgerwerkstätten in Coburg

“Ihre Ideen sind gefragt: Das Coburger Land im Jahr 2030″ – so läd Landrat Michael Busch zu den sogenannten Bürgerwerkstätten im Landratsamt ein.

Den Bürgern soll hier die Möglichkeit gegeben werden, sich aktiv einzubringen und an der mittel- bis langfristigen Entwicklung des Coburger Landkreises in den nächsten 20 Jahren mitzuwirken. (Pressemitteilung auf der Landratsamtseite)

Der Landkreis Coburg ist im Rahmen von MORO (Modellvorhaben der Raumordnung – MORO) des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) beauftragt, Konzepte und Szenarien für die Entwicklung des Landkreises zu erarbeiten.
Dies soll aber nicht an den Bürgern vorbei bzw. über sie hinweg geschehen, sondern mit ihnen zusammen – ein aus piratiger Sicht sehr guter Ansatz wie ich finde. Um dies zu bewerkstelligen sollen die Bürger sich jetzt – im Anfangsstadium des Projekts – mit ihren Ideen und Wünschen richtungsweisend beteiligen. Praktisch heißt das, dass die in den Werkstätten erarbeiteten Inhalte als Richtung und Ziel für nachgelagerte Arbeits- und Fachkreise fungieren.

Der Begriff “Bürgerwerkstatt”
…soll das produktive Zusammenarbeiten und vor allem das ERarbeiten von Inhalten symbolisieren. Er soll bewusst von einer reinen Informationsveranstaltung oder Ähnlichem abgrenzen und ausdrücken, das gearbeitet wird. Aber was genau verbirgt sich dahinter? Ein kurzer Bericht der bereits durchgeführten Werkstätten:
Zu Beginn wurde den Anwesenden ein wenig Hintergrundmaterial an die Hand gegeben und das Themengebiet abgegrenzt.
Danach kamen drei Phasen, in denen man sich gedanklich mit “Arbeitsfragen” auseinandersetzen und Stichworte und Gedanken dazu auf Kärtchen festhalten sollte. Diese wurden dann gesammelt und gemeinsam diskutiert.
In der ersten Phase, in der jeder für sich Kärtchen ausfüllte, ging es um die persönliche Perspektive, also um die eigenen Situation in Coburg Stadt und Land in 20 Jahren. In der zweiten Phase wurden die Stichworte auf den Kärtchen innerhalb von Gruppendiskussionen erarbeitet. Grundtenor war dabei der Lebensraum Coburg Stadt und Land als solches. Der letzten Phase ging ebenfalls eine Diskussion voraus; hier wurde es allerdings schon etwas konkreter, da Meilensteine für die nächsten 20 Jahre gefunden werden sollten. Diese sollten darstellen was geschehen muss, damit die positiven und gewünschten Aspekte aus Phase 1 und 2 verwirklicht werden können bzw. was getan werden muss, um negative Szenarien zu vermeiden.

Um was geht es denn überhaupt?
Grundthema ist die “Regionale Daseinsvorsorge” in der Zukunft unter dem zentralen Aspekt des demographischen Wandels (Anstieg des Durchschnittsalters – Demographischer Wandel). Dieser wird nach Prognosen in Coburg deutlich zu spüren sein. Insgesamt sollen jetzt die Weichen gestellt werden, um auf die Auswirkungen dieses Wandels zu reagieren, Chancen zu nutzen und Probleme zu verhindern.
Aus dieser Thematik wurden 10 Teilbereiche extrahiert, zu denen jeweils eine Bürgerwerkstatt stattfinden soll u. a.:

  • Unsere Verkehrsanbindungen
  • Nahversorgung  vor Ort
  • Gute Schulen auch bei uns
Diese ersten drei fanden um das erste Maiwochenende statt und waren aus meiner Sicht konstruktiv – nur leider wenig besucht. (NP Coburg – Bericht)

“Unsere Verkehrsanbindungen” 
Diskutiert wurde über den Wandel hin zur Multimodalität (Nutzung verschiedener und angepasster Verkehrsmittel für die jeweilige Situation) aufgrund steigender Energiekosten, Verbesserung des ÖPNV (beispielsweise durch bedarfsgesteuerte Systeme) u.v.m.

“Gute Schulen auch bei uns”
Unter Anderem ging es um die Chance den Wandel zu nutzen, kleinere Klassengrößen zu ermöglichen um die Qualität der Lehre weiter zu steigern, statt Schulen zu schließen. Auch wurde eine dichtere Vernetzung mit der Schule und eine stärkere Integration ins Familienleben vorgeschlagen.

Fazit
Insgesamt finde ich den Ansatz der Werkstätten gut und zielführend, da die Einbindung der Bürger bei der Zielfindung beginnt und so tatsächlich große Wirkung entfalten kann. In diesem Projekt wird ein Stück weit umgesetzt, was wir uns als Piraten wünschen.
Ein wenig gefehlt hat mir persönlich der direkte Kontakt zu Politikern, da ich erwartet habe, dass diese in der Werkstatt mit anpacken. Die Abarbeitung der Werkstätten durch eine externe Politikberatungsfirma wirkte auf mich etwas befremdlich und erzeugte eher ein  Gefühl der Distanz zu den Entscheidungsträgern.

<trollmode>

Ohnehin stellt sich mir die Frage, warum es Politikberaterfirmen gibt, da meiner Ansicht nach die Politiker die Experten in diesen Dingen sein sollten.

</trollmode>

Trotzdem kann ich als Pirat nur dazu aufrufen, die künftigen Werkstätten zahlreich zu besuchen! Nicht nur um eigene Wünsche einzubringen und die Zukunft des Landkreises positiv zu gestalten sondern auch um zu zeigen, dass wir Interesse an Teilhabe haben und auch bereit sind anzupacken!

 

Florian Otto – Landpirat

Nachtrag: Nächste Termine

  • Samstag, 12.05. ab 9:00 Uhr: “Zukünftige ärztliche Versorgung”
  • Donnerstag, 14.06. ab 16:00 Uhr: “Älter werden im Coburger Land”

je im Sitzungssaal des Landratsamtes.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Stellungnahme des Kreisverbands Coburg der Piratenpartei Deutschland zu rechtsextremen Äußerungen einzelner Parteimitglieder

Der Kreisvorstand hat aus aktuellem Anlass soeben folgende Stellungnahme veröffentlicht:

“Toleranz ist gut. Aber nicht gegenüber Intoleranten.”
– Wilhelm Busch

In den letzten Tagen haben einzelne Vertreter der Piratenpartei Deutschland Äußerungen verlauten lassen, die zu einer breiten Diskussion über den Um­gang der Piratenpartei mit rechtsextremen Tendenzen geführt haben.

Der Kreisverband Coburg stellt hiermit klar, dass wir ebenso wie die gesamte Piratenpartei jede Form von Extremismus ablehnen, sei sie rassistisch, natio­nalistisch, sexistisch, religiös oder auf eine andere Weise motiviert.

Wir vertreten eine Politik der Freiheit und der Toleranz. Dort aber, wo diese Freiheit bedroht wird, hört für uns auch die Toleranz auf. Jeder, der eine Ideologie unterstützt, die Millionen von Menschen in den Tod und noch mehr ins Elend gestürzt hat, die Demokratie und Freiheit offen zum Feind erklärt hat, ist für uns daher kein Gesprächspartner, kein zu respektierender Teil­nehmer einer ergebnisoffenen Diskussion. Weder unsere Satzung, noch un­ser Wahlprogramm bieten auch nur einen Fuß breit Platz für extremistische Ideologien. Gerade deshalb sind Vergleiche in jeder Form mit der NSDAP oder anderen extremistischen Vereinigungen mehr als unangebracht, sie sind dumm. Wer sie trotzdem anstrengt, ist aus unserer Sicht nicht geeig­net, für die Partei zu sprechen oder eines Ihrer Ämter zu bekleiden.

Als Kreisverband können wir niemals garantieren, dass keine Nazis, Holo­caustleugner oder Rechtsradikale unerkannt einen Mitgliedsantrag unter­schreiben. Aber wir werden alles tun, um zu verhindern, dass erkannte Ex­tremisten Mitglie­der werden, bleiben oder gar Ämter erhalten, die sie für die Partei sprechen lassen.

- für den Vorstand des Kreisverbands Coburg der Piratenpartei Deutschland -

Dennis Busch
- Vorsitzender -

Veröffentlicht unter Allgemein | 1 Kommentar

Themenstammtisch Verkehrspolitik gut besucht

Teilnehemr des Themenstammtisch Verkehrspolitik

Es erschienen mehr als 30 Teilnehmer zum ersten Themenstammtisch

Zu unserem ersten Themenstammtisch, der sich einen ganzen Abend lang der regionalen Verkehrspolitik widmete, erschienen am Dienstag mehr als 30 Teilnehmer im Collins. Ziel war es aus Sicht der Coburger Piraten, sich über die Verkehrspolitik in der Region zu informieren und den Grundstock für die innerparteiliche Meinungsbildung zur regionalen Verkehrspolitik zu schaffen.

Der Abend begann nach einer kurzen Begrüßung mit einem Vortrag von Marita Nehring von der ARGE ÖPNV Stadt und Landkreis Coburg. Sie stellte die Grundzüge des ÖPNV in der Region vor und lieferte wichtige Informationen aus erster Hand u.a. zu Finanzierung, aktuellen Problemen und Vorhaben. Es folgte Gerd Weibelzahl von der Ortsgruppe Coburg des Verkehrsclub Deutschland (VCD). Er stellte zunächst seinen Verband vor und machte dann aus allgemeiner Sicht auf Entwicklungen und Probleme in der Region aufmerksam. Den Abschluss bildete der Vortrag von Edmund Ott, dem stv. Vorsitzenden des ADFC Bayern. Sehr detailliert ging er auf Herausforderungen in der Förderung des Radverkehrs und auf Lösungsvorschläge ein.

In der anschließenden Diskussion kam auch der von einigen Landesverbänden der Piratenpartei geforderte fahrscheinlose ÖPNV zur Sprache. Überraschenderweise wurde diese Idee von allen Seiten positiv wahrgenommen, da Studien und einzelne Modellversuche bereits positive Ergebnisse aufzeigen konnten.

Selbstverständlich konnte an einem Abend kein Programmpunkt zur Verkehrspolitik für die Coburger Piraten formuliert werden. Dieser Aufgabe wird sich nun eine offene Arbeitsgruppe widmen, die bei Bedarf auch die Organisation weiterer Stamtmische zur Verkehrspolitik übernehmen wird.

Der sehr gut verlaufene Abend und die zahlteichen Teilnehmer machen uns Mut, die Idee der Themenstammtische zu einer festen Institution zu machen. Fortgesetzt wird diese am 15. Mai voraussichtlich zum Thema Stadtentwicklung. Näheres folgt zeitnah.

Veröffentlicht unter Allgemein, Verkehr | Hinterlasse einen Kommentar

Schadet transparente Mitmachpolitik den etablierten Parteien?

“Piraten schaden vor allem den Grünen” – Dieser Artikel war heute in der Neuen Presse Coburg und ich finde diese Ausdrucksweise mehr als bedenklich. Von wegen “die Piraten schaden im Augenblick allen etablierten Parteien”. Wer mit uns mithalten will, muss sich eben mehr anstrengen als in der Vergangenheit und eine transparente Mitmachpolitik präsentieren. Jede Partei kann sich der gleichen Instrumente bedienen wie wir und wenn das alle machen, gewinnen auch alle. Wer natürlich verschläft, bleibt auf der Strecke. Aber dafür können ja wir nichts. Wenn also jemand den “etablierten Parteien” schadet, dann doch sie selbst, weil sie die Zeichen der Zeit nicht erkennen.

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Themenstammtisch Verkehrspolitik

Um uns intensiv mit regionalen Problemstellungen im Kontext unserer Partei zu beschäftigen, veranstalten wir nun regelmäßig öffentliche Themenstammtische. Dazu werden wir Experten und Interessenverbände einladen.

Diese Themenreihe starten wir mit dem Stammtisch „Verkehrspolitik in Coburg Stadt und Land“. Dazu sind bisher der VCD, der ADFC-Coburg und der Runde Tisch Mobilität eingeladen.

Auf dem Landesparteitag im März diesen Jahres haben sich die bayerischen Piraten für einen fahrscheinlosen Personennahverkehr ausgesprochen. Eine Forderung die übrigens aus Oberfranken stammt – von einem Bamberger Piraten. Was dies für die Vestestadt und den Landkreis bedeutet, werden wir Coburger Piraten in lockerer Atmosphäre mit allen Anwesenden diskutieren.

Und laden dazu alle Piraten, (Noch-)Nicht-Piraten sowie alle an dem Thema interessierten Bürger herzlich ein.

Termin: Dienstag 17.04.2012
Beginn: 19:30 h
Veranstaltungsort: Clubcafé Collins
Unterer Bürglaß 14, in Coburg

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wir sind nicht Religions- und Demokratiefeindlich

Der EAK Oberfranken hat nach einer Pressemeldung des EPD den Piraten Kirchen- und Demokratiefeindlichkeit sowie programmatische leere vorgeworfen. Die Piraten seien eine Plagiatspartei mit Robin Hood Image. Die Forderungen nach einem Bedingungslosen Grundeinkommen und die Legalisierung von Rauschgift seien verantwortungslos. Der Vorsitzende des Bezirksverbandes, Maximilian Rybka, bezieht zu den Vorwürfen des EAK wie folgt Stellung:

Die Piratenpartei ist eine Bürgerrechtspartei mit programmatischen Inhalten zu Sozialpolitik, Urheberrecht, digitaler Teilhabe, Familienpolitik, Religionspolitik und vielem mehr. Uns einerseits Programmlosigkeit vorzuwerfen, um im gleichen Satz unser Programm als kirchenfeindlich zu bezeichnen, entbehrt nicht einer gewissen Komik.

Dabei scheint der EAK sich mit den Inhalten der Piraten nicht beschäftigt zu haben. So heißt es in unserem Grundsatzprogramm:

Freiheit und Vielfalt der kulturellen, religiösen und weltanschaulichen Einstellungen kennzeichnen die modernen Gesellschaften. Diese Freiheiten zu garantieren, ist Verpflichtung für das Staatswesen. Dabei verstehen wir Piraten unter Religionsfreiheit nicht nur die Freiheit zur Ausübung einer Religion, sondern auch die Freiheit von religiöser Bevormundung. Wir erkennen und achten die Bedeutung, die individuell gelebte Religiosität für den einzelnen Menschen erlangen kann.

Wenn diese Worte für Jürgen Henkel (CSU) eine “verantwortungslose Radikalkritik” und “eine Verachtung des politischen Systems” in Deutschland sind, so müssen wir uns fragen, ob dies für ihn für jede Meinung gilt, die nicht innerhalb der CSU vertreten wird. Die Piratenpartei sieht ihre Vorstellungen voll von den Grundwerten unserer Verfassung gedeckt und schützt sie bereits jetzt aktiv vor Angriffen, auch aus den Reihen der CSU, die unsere Bürgerrechte gerne auf dem Altar der Sicherheit opfert.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Erster Stammtisch, erste Vorstandssitzung

Gestern abend trafen sich die Coburger Piraten zum ersten Mal seit der Gründung des eigenen Kreisverbands vor zwei Wochen. In der Zwischenzeit war einiges durch den neuen Vorstand zu organisieren gewesen. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden in der allerersten Vorstandssitzung behandelt. Wichtigster Punkt war dabei zunächst der Beschluss einer Geschäftsordnung für den Vorstand. Außerdem wurde über 7 Anträge an den Vorstand, unter anderem zum Werbemittelbudget und zur Einführung von Adhocracy für interne Zwecke abgestimmt.

Piratentreffen am 03.04.2012 im Collins

Coburger Piraten in der Diskussion

Mit dem letzten Antrag wurde beschlossen, schnellstmöglich eine eigene Satzung für den Kreisverband zu entwerfen und dem Kreisparteitag vorzulegen. Der Grund dafür liegt vor allem darin, dass die Standard-Satzung des Bezirks keine eigene Kassenführung vorsieht. Die ersten beiden Wochen Vorstandsarbeit hatten aber gezeigt, dass dies nicht wie gedacht eine Entlastung, sondern aufgrund des höheren Kommunikationsaufwands mit dem Bezirksverband eine Mehrbelastung des Schatzmeisters darstellt.

Nach Abschluss des formalen Teils, den wir hauptsächlich daher während des Stammtischs abgehalten haben, um offen zu zeigen, wie die Vorstandsarbeit abläuft, ging es wie immer in die zwanglose Diskussion über. Wichtigster Schwerpunkt bildeten diesmal noch vor allem organisatiorische Dinge, wie die Mitglieder- und Spendenwerbung, die Live-Übertragung von Vorstandssitzungen und ähnlichen Veranstaltungen, die Vergabe der Verantwortung für Webauftritt und des (Snail-Mail-)Postfachs. Um unseren derzeit noch kleinen Kreis für die anstehenden Wahlkämpfe fit zu machen, haben wir beschlossen, in naher Zukunft Diskussions- und Medienseminare für unsere Mitglieder durchzuführen. Details dazu werden rechtzeitig folgen.

Der nächste Stammtisch wird in zwei Wochen, am 17.4. stattfinden. Wir werden an diesem Abend damit beginnen, jeweils ein Schwerpunktthema aus der aktuellen Politk zu behandeln, um uns spätestens in der zweiten Hälfte des Jahres damit beginnen zu können, uns ein Wahlprogamm zu geben. Interessenten und Noch-Nicht-Mitglieder sind wie immer herzlich eingeladen.

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Ein Wahlprogramm für Bayern – Coburger Piraten machen mit!

Letztes Wochenende war Landesparteitag in Bayern. Zu Gast im malerischen Straubing waren dabei auch einige von uns Coburger Stadt- und Landpiraten. Zusammen mit 230 Parteimitgliedern aus Franken, Schwaben und Altbayern haben wir ganz basisdemokratisch an einem Parteiprogramm für Bayern gearbeitet:

Viele Menschen wissen, dass Piraten für die Freiheit im Internet, den Schutz der Privatsphäre, dem freien Zugang zu Weiterlesen

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Gründung des Kreisverbands Coburg

Im letzten halben Jahr hat sich der Coburger Piratentreff zu einem der aktivsten im Bezirksverband Oberfranken entwickelt. Ungefähr 20 Piraten und Interessierte nehmen inzwischen regelmäßig alle zwei Wochen an den Stammtischen teil.

Gestern Abend trafen sich daher die Coburger Piraten und viele Gäste, um den Kreisverband Coburg als gemeinsame Organisation der Piraten in Stadt und Landkreis Coburg zu gründen. Ort des Geschehens war wie immer das Clubcafé Collins.

Neben der Annahme der allgemeinen Kreisverbandssatzung des Bezirksverbandes durch die Gründungsversammlung war die Wahl des neuen Vorstands der wichtigste Tagesordnungspunkt. Gewählt wurden Dennis Busch als Vorsitzender, Norbert Denninger-Liebkopf als stellvertretender Vorsitzender, Jürgen Haas als Schatzmeister sowie Vinzenz Koser und Dominik Sperlich als Beisitzer.

Teilnehmer der Gründungsversammlung

Gründungsversammlung im Collins

Unser wichtigstes Ziel ist es, mehr Bürger zur politischen Mitbestimmung zu bewegen und enger in politische Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Wir wollen den Frust der Politik gegenüber aufbrechen und den Menschen neue basisdemokratische Perspektiven aufzeigen. Sehr wichtig dafür ist die Transparenz politischer Prozesse. Wir wollen dafür sorgen, dass politische Informationen grundsätzlich verständlich und für jedermann frei zugänglich sind. Das bedeutet natürlich auch, dass wir aktiv über unsere eigene Entscheidungsfindung informieren.

Freier Zugang zu Bildung und den neuen Medien sind dabei der Schlüssel zu mehr Demokratie. Auch wenn dies immer wieder behauptet wird – wir sind keine Internetpartei. Aber wir Piraten sind bisher die einzigen, die die Folgen und Möglichkeiten des Internets für Gesellschaft und Demokratie begriffen haben. Wir wollen dies konsequent nutzen und gezielt die Medienkompetenz der Menschen, aber auch der Behörden in der Region fördern.

Nächstes Treffen mit der ersten Vorstandssitzung ist am Dienstag, den 3. April 2012 wie immer im Clubcafé Collins in Coburg. Alle Piraten und Interessierte sind herzlich eingeladen.

Veröffentlicht unter Allgemein | 3 Kommentare

Gründung Kreisverband Bamberg

Seit gestern gibt es offiziell als ersten Kreisverband in Oberfranken den Kreisverband Bamberg – alles Gute aus Coburg und viel Erfolg für die anstehenden Vorhaben!

http://piraten-bamberg.de/2012/01/habemus-kreisverband/

Es wird sicherlich nicht der letzte sein.

Der neu gewählte Kreisvorstand Bamberg zusammen mit dem Bezirksvorsitzenden Maximilian Rybka

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar